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03.07.19
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BHAD BHABIE

BHAD BHABIE

Der Ausspruch „I don’t give a fuck“ geht vielen Leuten leicht über die Lippen. Nur ein Bruchteil von ihnen meint es jedoch wirklich so und noch weniger lassen den Worten auch Taten folgen.

Bhab Bhabie hingegen meint es wirklich so, wenn sie es sagt...

Mit kecken und dreisten Zeilen, cleveren Refrains und genug Attitüde für zwei hat die in Florida geborene und in Los Angeles lebende Rapperin sich die fünf Wörter zu eigen gemacht und ist zu einer Gold-dekorierten Hip-Hop-Sensation mit ausverkauften Shows und einer weltweiten Anhängerschar aufgestiegen.

Wer es nicht glauben will, werfe einen Blick auf die Fakten.

Ihre Debüt-Single „Hi Bich“ ist ein Jahr nach ihrer Veröffentlichung Gold-veredelt – die News feierte sie durch einen Facetime-Anruf bei ihrem inzwischen verstorbenen Freund XXXTentacion. Getragen von ihrem Erfolg, brachte die als Danielle Bregoli geborene Künstlerin bei Festivals wie dem Billboard Hot 100 Music Festival und Bumbershoot in den USA oder dem Splash! hierzulande die Bühnen zum Beben, ganz zu schweigen von ihrer eigenen, ausverkauften Bhanned in the USA Tour. 2018 blieb sie weiterhin in der Erfolgsspur, unter anderem mit „Gucci Flip Flops” [feat. Lil Yachty], ihrem dritten Smasher in den Billboard Hot 100, der erneut Gold-Status erlangte und von einem fetten Video begleitet wurde, in dem der bekannte Comedian David Spade mitwirkte. Entlang des Weges landete sie Features in der New York Times, The Guardian, The Fader, Nylon, No Jumper, Billboard, Complex und vielen weiteren.

Und das war noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Denn in aller Stille trug Bhad Bhabie das zusammen, was ihr Majorlabel-Debüt-Mixtape werden sollte, 15 [B.H.A.D. Music]. Vertieft in eine lebenslange Leidenschaft für Rap-Musik, entwickelte sie einen bestechenden, schneidenden Stil.

„Ich wollte schlicht beweisen, dass ich wirklich wusste, was ich tat. Also ging ich rein, machte mein Ding und voila – hier ist es“, kommentiert sie. „Ich nannte es zum einen natürlich deshalb 15, weil ich 15 Jahre alt bin. Zudem sind 15 Tracks auf dem Projekt. Und nicht zuletzt gibt es all diese Motherfucker, die mir sagen: ‚Oh, du hast nur 15 minutes of fame.’ Was soll ich sagen: es sind bereits verdammt lange 15 Minuten.“

Neben „Hi Bich” und „Gucci Flip Flops” hält 15 auch die luftige Ballade „Trust Me” [feat. Ty Dolla $ign] bereit. Sie beleuchtet eine andere Seite von Bhad Bhabie – geschrieben, wie sie sagt, „als ich einmal einen gefühligen Tag hatte“. YG trägt die energiegeladene Vision mit dem Bompton-Vibe von „Juice“ weiter, City Girls rufen in der Hymne „Yung and Bhad“ zu den Waffen, Lil Baby bringt New-Orleans-Flavour in „Geek’d“. „Ich wollte mit Leuten kollaborieren, die unterschiedlich sind, sich aber trotzdem gut auf ein- und demselben Projekt machen“, merkt Bhad Bhabie dazu an. „Es ist wirklich interessant, weil sie zwar alle unterschiedliche Stile haben, es aber trotzdem gut zusammenpasst. So wird es nicht langweilig.“

Mit dem letzten Song „Bhad Bhabie Story (Outro)” hinterlässt sie dann noch mal eben ein unauslöschbares Wasserzeichen. Über die Dauer von fast sieben Minuten rappt sie „the real story“ ihres Aufstiegs. Schonungslos offen berichtet sie davon, wie sie Pillen verkaufte, von Familienstreitigkeiten, falschen Freunden, den Abgründen des Ruhms und wie sich die Ereignisse wendeten und ihre Träume wahr wurden. Auf dem Höhepunkt der gerappten Seelenbeichte appelliert sie: „Take a second and listen before you give your dumbass opinion.”

„Es ist im Grunde meine Art, mich zu erklären“, führt sie aus. „Ich mag es zwar nicht wirklich, mich zu erklären, aber ich hatte das Gefühl, dass ich es tun sollte. Als öffentliche Person und als Künstlerin ist es wichtig, zumindest zu probieren, dass einen die Leute verstehen. Hast du dich einmal erklärt, musst du es nicht wieder tun. Das hier ist meine Erklärung. Wenn die Leute es annehmen, es wirklich verstehen und mir eine Chance geben, dann ist es an ihnen. If you don’t fuck with me, you don’t fuck with me. So sieht es aus.“

Am Ende liefert Bhad Bhabie etwas, das es für Musikfans wert ist, einen Fuck dafür geben... „Wenn ich es mache, dann richtig. Ich mag es nicht, meine Zeit zu verschwenden. I’m all in.“


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