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Konzert
So
15.04.18
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19:00
Start
20:00
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ERRDEKA

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ERRDEKA

»Paradies«, das letzte Album von eRRdeKa ist vor nicht mal einem Jahr erschienen, da kommt der Augsburger schon mit dem nächsten Release um die Ecke. »Eigentlich wollte ich nur schnell ein Mixtape hinrotzen«, erklärt eRRdeKa. »Aber Keine Liebe war so begeistert von den Tracks, dass gleich ein neues Album daraus geworden ist«. Schon der Titel »Rapunderdog« macht klar: Auf dem neuen Album von eRRdeKa sucht man vergebens nach introvertierten Thementracks und liebevoll ausproduzierten Instrumentals.

»Ich hatte nach meinem letzten, eher deepen Album einfach Lust auf ein paar locker aus der Hüfte geschossenen Battle-Tracks im alten Eyeslowstyle«, erklärt eRRdeKa. Folglich bestechen die Tracks durch rumpelnde Produktionen der klassischen Machart, über die eRRdeKa den Whack-MCs eine Punchline nach der anderen ins Fressbrett knallt. Mit dieser Arroganz und Angriffslust steht »Rapunderdog« in der Tradition von eRRdeKas Mixtapes aus den Anfangstagen seiner Karriere.

eRRdeKa durchforstete das Netz nach Beats und Produktionen die ihm zusagten, schrieb sofort die Texte und nahm erste Demos auf. Mit denen im Gepäck ging es zu Max Mostley ins Studio, wo die Beiden gemeinsam an den endgültigen Produktionen arbeiteten. Das Endergebnis: schepperndes Kopfnickermaterial mit drückenden Bässen und schallernden Drums - die perfekte Grundlage für knallharten und kompromisslosen Battle-Rap in der Tradition des Berlins der frühen 2000er. Schon der Opener »Rapgott« ist ein rougher Representer einer LKW-Ladung voller Ansagen.




Und als ob das noch nicht genug wäre, macht eRRdeKa danach Stress am »Autoscoota«, überrollt als »Rapasteroid« die Tapes der Konkurrenz mit dem Panzer, ballert sich »Trips en masse« und rollt mit Shawn The Savage Kid »Durch die Nacht«. Auf »Zu spät« gibt sich dann Keine Liebe-CEO Prinz Porno die Ehre. »Der Song klingt vom Vibe her vielleicht eher nach ›Paradies‹. Aber bei all den Ansagen und Fronts braucht es in der Mitte des Albums auch mal eine kleine Verschnaufpause«, findet eRRdeKa. Auf »Unter Deck« gibt sich dann gleich die nächste Legende des Berliner Untergrundrap die Ehre: Frauenarzt. »Ich habe ihm den Song gezeigt und er war sofort dabei. Damit ist für mich ein Traum in Erfüllung gegangen.«

Egal ob mit Unterstützung oder ohne - eRRdeKa knöpft sich einen imaginären Gegner nach dem anderen vor und stellt am laufenden Band klar, warum ausgerechnet er der beste Rapper dies- und jenseits des Äquators ist. »Viele Rapper nehmen immer wieder meinen Namen in den Mund. Zwar würde ich ihnen nie einen Track widmen, aber mit dem Hass und der Wut auf diese Leute habe ich alle Songs auf dem Album geschrieben. Mit ›Rapunderdog‹ wollte ich zeigen, dass ich immer noch rappen kann und außerdem mal wieder Musik machen, ohne mir dabei groß Gedanken zu machen. Denn davon gibt es heutzutage viel zu wenig.«
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